Vermittlung: Ich suche dich

Es gibt Leid, aber man kann etwas dagegen tun...

Als ein alter Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen Jungen, der Seesterne aufhob und sie zurück ins Meer warf. Nachdem er ihn eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das tue. Er antwortete, dass die Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben. "Aber der Strand ist viele Kilometer lang und es sind tausende Seesterne, die hier liegen", lachte der Alte. "Was macht es also für einen Unterschied, wenn du dich so abmühst?" Der Junge blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er: "Für diesen hier ist es das Leben!"

 

 

 

Meine Wut, über die Vermittlunstexte einiger Tierschutzorganisationen :

Gedanken zur Adoption von Hunden aus dem Tierschutz die mich immer wieder beschäftigen. Seit Monaten rege ich mich oftmals über so manche Zeilen der Menschen aus dem Tierschutz auf. Diese Mitleid erhaschenden Worte... Warum sieht mich denn keiner? Habe ich es nicht verdient? Meine Koffer sind gepackt und so gerne würde ich wissen wollen wie es sich anfühlt eine Familie zu haben. Gerne würde ich die Welt kennen lernen bla bla bla.

Was geht da gerade in mir vor?
Ich lese diese Zeilen während ich keine 2 min später einen Anruf erhalte ... Hund muss sofort weg, hat Kind gebissen, fängt an schwierig zu werden, bellt ständig, kann nicht alleine sein bla bla bla

Es ist ein verschissener Kreislauf der sich nur brechen lässt wenn wir endlich anfangen Verantwortung zu übernehmen. Wenn wir ehrlich sind. Die Hunde aus den Sheltern sind richtig arm dran, viele geben sich auf, kein Hund hat so ein einsames Leben unter vielen verdient. Aber... Sie sitzen nicht auf gepackten Koffern und freuen sich die große Welt kennenzulernen, genau das Gegenteil ist der Fall. Sie sitzen fest in ihrer Angst. Sie kennen nichts. Menschen sind ihnen meistens fremd, zumindest können die wenigstens Hunde dort Menschen gut einschätzen weil sie nur zweimal am Tag welche sehen. Morgens und abends zum füttern, es ist keine Zeit für gemeinsame Stunden zum kennenlernen. Sie kennen keine Autos, keine Häuser in denen es Luxus gibt, sie kennen es nicht in Ruhe fressen zu dürfen ohne das 20 andere Hunde da stehen und nur warten das was daneben geht und und und. Es ist ein permanenter Stress.

Und nun? Sie haben das Glück endlich ausreisen zu dürfen, optimal wäre es auf Menschen zu treffen die keine Erwartungen haben aber trotzdem auch vorbereitet sind auf etwas das sich alles andere als freut endlich Zuhause zu sein. Das ist der Knackpunkt. Ständig liest man von Hunden die doch nur endlich eine Familie haben wollen, gestreichelt werden und spielen möchten,von langen Spaziergängen träumen und somit sind die Menschen die nämlich genau das erwarten, mächtig überfordert mit dem was da tatsächlich ankommt. Ein häufchen Elend, das penetrant stinkt, das alles zurück gelassen hat was ihm vertraut war, und nicht weiß was ihn jetzt erwartet. Auch weiß er nicht das der Teppich keine Pinkelecke ist, weiß nicht das er nicht knurren braucht wenn gefressen wird weil er wahrscheinlich wieder nicht satt wird. Der Hund der völlig überfordert ist mit Treppen und Heizungsluft, der Hund der plötzlich 24 Std 7 Tage die Woche Menschen um sich hat die ihm ständig Aufmerksamkeit schenken. Der Hund der plötzlich von einem riesen Geräuschpegel ständigem bellen keinen Mucks mehr sagen soll weil es Nachbarn gibt die es stört, der Hund der allein sein nicht kennt jetzt aber mindestens 4 Stunden völlig alleine ist und vor Angst, Frust oder Stress die Wohnungseinrichtung und Frauchens Prada Schuhe zerlegt und den Teppich nutzt um Dünnpfiff los zu werden.
Warum denken wir nicht alle mal ein bisschen nach? Ich rege mich gerade deswegen auf weil ich es heute mal wieder live erleben durfte. Familie hat sich einen Hund geholt der sich doch so sehr eine Familie gewünscht hat, jetzt ist er undankbar und muss sofort weg weil er das Kind gebissen hat. Aus einem Shelter vor 5 Monaten nach Deutschland gekommen. Als Welpe in der Tötung gelandet, 4 Jahre nur hinter Gittern gelebt sich 15 qm mit vielen weiteren Hunden geteilt , Menschen sind ihm fremd und jetzt, ja jetzt hat er das Kind gebissen weil es den Hund doch immer so gerne umarmen möchte. Ständig Besuch der ein und ausgeht, ja das muss der Hund aber ertragen, schließlich können wir ja nicht unser ganzes Leben nur noch nach dem Hund ausrichten. Ständig bellt er, er hat schon zwei Teppiche total versaut und den guten Antikstuhl von unseren Oma hat er auch zerbissen. Von Dankbarkeit keine Spur. Ganz im Gegenteil, hätten wir das eher gewusst, wir hätten einen Goldenen Retriever vom Züchter genommen die sind Kinderlieb, dabei wollten wir doch nur helfen.

Danke liebe Tierschutzvereine für die falschen Vorstellungen die ihr impliziert, danke liebe zukünftige Besitzer die ihr so blauäugig und dumm seid zu denken ein Hund der nichts kennt ist bereit für eine völlige Reizüberflutung ohne eine Nebenwirkung zu zeigen und euch direkt so sehr liebt das ihr ihn Zwangsbekuscheln könnt und er dankbar ist endlich die Welt kennen zu lernen. Sorry für den Roman ich musste mich einfach auskotzen und zwar bei Menschen die wahrscheinlich verstehen was ich meine. Danke fürs offene Ohr. Manchmal ertrage ich es kaum noch und Menschen werden mir zuwider 😪😪
Der Verfasser dieser Worte ist mir nicht bekannt aber diese Worte sprechen mir aus der Seele ! 

Danke für meine beiden Hunde aus Rumänien . Wir bewältigen diesen schweren Koffer zusammen den Sie tragen Und WIR werden diesen Koffer Stück für Stück auspacken . Ganz langsam und mit sehr viel Verständnis , Geduld und Liebe ABER BITTE DENKT ÜBER DIESE WORTE NACH BEVOR IHR EUCH EINEN HUND AUS DEM TIERSCHUTZ HOLT ! 


Jason

Jason, Boder Collie Mischling, männlich, nicht kastriert, geb. 27.11.2018

 

Der kleine Jason ist ein sehr aufgestellter und quirliger junger Mann. Trotz seiner anfangs eher unsicherer Art, taut er extrem schnell auf und hängt sich an seinen Menschen. Mit anderen Hunden versteht sich Jason sehr gut, egal ob gross oder klein, alt oder jung, er hat an allen Hunden viel Freud. Wenn Jason in einer neuen Umgebung ist, zeigt er sich extrem unsicher. Auch gegenüber Fremden Menschen zeigt er sich unsicher. Daher suchen wir für Jason, Menschen, welche sich die Zeit und Geduld nehmen ihm die Welt zu zeigen. 

Zum Einstieg ist eine Hundeschule (Junghundekurs) Pflicht. Ein sicherer 2ter Hund wäre für Jason Ideal.

 

 

 

TIERHEIM ZÜRCHER TIERSCHUTZ

 

Zürichbergstrasse 263, 8044 Zürich

Tel +41 44 261 97 14

tierheim@zuerchertierschutz.ch

www.zuerchertierschutz.ch

 

Öffnungszeiten: 08-12 Uhr und 14-18 Uhr

Telefonzeiten: Mo-Do, 9-12 und 14-16 Uhr

Besuchs- und Abgabetermine nur nach Vereinbarung



Knut, geboren 4. Juli 2014, männlich kastriert, mittelgross, ca. 20kg 

 

Knut ist ein freundlicher, verspielter und stürmischer Hund. Bei ihm haben wir den Eindruck, dass er sein Teenageralter noch etwas nachholen muss, obwohl er bereits 4-jährig ist. Er ist ein lässiger, aktiver Hund. Knut zeigt sich im Tierheim sozial mit mittelgrossen - grossen Hunden, mit kleinen Hunden ist es eher schwierig.

 

Wenn man bei Knut etwas zu viel Action reinbringt und er motiviert ist, neigt er dazu etwa zu fest "aufzuschrauben", und kann dann auch mal einen Arm oder die Leine ins Maul nehmen, weil er so aufgedreht ist. Es ist wichtig, dass Knut noch lernt, auch in erhöhter Erregungslage ein passendes Verhalten zu zeigen und wir sind zuversichtlich, dass er hier gut mitarbeitet. Denn er trainiert sehr gerne und macht gute Fortschritte. 

 

Knut kann Futter und Spielzeug verteidigen. Dies hat sich jedoch bereits stark verbessert und mittlerweile kann man ihm fast alles wegnehmen. An diesem Thema muss sicherlich weitergearbeitet werden.

 

Für Knut suchen wir Menschen, die bereit sind, mit ihm zu Arbeiten und allenfalls auch einen Hundetrainer dazu nehmen. Es wäre schön, wenn seine zukünftigen Besitzer das bisherige Training weiterführen, Knut macht nämlich grosse Fortschritte. 

 

Knut braucht einen ruhigen Haushalt, mit wenigen Bezugspersonen. Da Knut in Situationen, in welchen er bedrängt wird, schnappen kann, wird er nur zu hundeerfahrenen Personen platziert. Ausserdem wird Knut nicht in ein Zuhause mit Kindern platziert. 

 

Um Knut kennen zu lernen, braucht es mehrere Termine. Man muss also bereit sein, genug Zeit für Knut und eine mögliche Adoption aufzubringen.

Freundliche Grüsse

 

TIERHEIM ZÜRCHER TIERSCHUTZ

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