Hunde, Schafe, Sherwood Wald und leben

Hallo ihr Lieben, seit ich pensioniert bin, habe ich so gar keine Zeit mehr :-) Anïta sagt, das sei wie bei den Zweibeinern. :-) 

Aber es ist wirklich so, ich muss jetzt halt überall dabei sein, wenn Anïta mit uns Hunden etwas unternimmt. Da wir ja fast nie in der ganzen Gruppe unterwegs sind, gehöre ich immer zu den 10 die dabei sind. Ich muss aufpassen, vor allem auf Honey, das kleine Pudeli. Das ist ein rechter Ruech, ist immer vorne mit dabei und kennt keine Gefahr. Sie springt über Steine in die Sitter und meint, sie kann das ebensogut wie die Borders.

Ja, da waren wir in der Gertau, um Bärbel zu besuche. Sie wohnt auf einem Hof, zu dem der Abenteuer Wald gehört. Anïta sagt, in so einem Wald habe Robin Hood gelebt. Sie erzählt das mit Bewunderung, also muss es schon toll sein :-) Dass wir drei Schafe aus einer Beschlagnahmung bei uns aufgenommen haben, das habe ich euch ja schon erzählt. 

Nach dem scheren der Schafe, ui, das war anstrengend und auch schön, habe ich gehört, dass Anïta zu Alfred sagte, dass sie denke, dass Molly, eine der drei Damen, ein Euter mache. Also gestern wurde das Geheimnis dann gelüftet. Nachdem ich alle Schafe einpferchte ( ja, ich mache das schon ganz allein und sehr anständig ) , kam Christine, die Tierärztin. Anïta meint, es sei höchste Zeit den kleinen Macho Ndevi, zu kastrieren.

Wir sind alle da gesessen und haben gewartet, dass das Lidocain wirkt, da brachte Molly ein wunderschönes, schwarzes Lämmchen zur Welt.

Nach dem kurzen Eingriff bei Ndevi, ging Anïta mit Christine kurz zum Parkplatz. Als sie zurück kam, scharrte Molly im Stroh und wir schauten gespannt zu. Dann legte sie sich hin und gebar ein zweites Lämmchen. Da es noch im Geburts Sack gefangen war, musste Anïta es befreien und sein Näsli vom Schleim frei machen. Es hatte seine Beinchen verknotet und Anïta machte in dem Gewusel etwas Ordnung. Trotzdem konnte die Kleine nicht aufstehen. Anïta legte es zu seiner Mutter, die reagierte aber recht ungehalten. Sie stampfte und stiess das Kleine immer wieder weg. Da Anïta es sanft abrieb, interessierte es Molly dann doch und sie leckte es kurz zweimal ab. Dann stiess sie es wieder weg. "Weg mit dem, das habe ich nicht bestellt. " Ganz langsam machte es Aufstehversuche. Erst noch mit viel Misserfolg, dann nach und nach klappte es etwas besser. Anïta hat Molly etwas Milch abgebettelt, damit sie es dem kleinen ums Mäulchen streichen konnte. Sobald der Saugreflex kam. stelle sie den Winzling zum prallen Euter. Nach drei Stunden durfte es trinken und Molly gab zufriedene Grunzlaute von sich. " Ja nu, jetzt hast du  halt zwei Kinder, das ist doch auch wunderbar "

Molly teilte Anïtas Begeisterung zwar noch nicht ganz, schickte sich aber drein und leckte ihre beiden Kinder abwechslungsweise. Vor allem als die anderen Schafe bewundernd an ihrem Verschlag standen, konnte sie ihren Stolz nicht mehr verstecken  <3 

Jetzt wurde es ein bisschen hektisch. Anïta sagt, dass wir zwei heute Nacht nicht draussen schlafen. Es regnet und ist recht kalt. Also machte sie mit Litzen noch ein Spinnen -netz Gebilde, wo sie dann Strom drauf gibt. 

In der Nacht ging sie zwar dreimal schauen, ob alles ruhig ist. Es war. Sie ist halt einfach wie eine Gluggere. Die Hühner Mamis müssen auch immer ihre Flügel über die Kinder legen :-)

Am morgen hat uns Molly sehr freudig begrüsst und zeigt jetzt, wie gross ihre Freude an den Zwillingen ist. 

 

Oh, ich höre schon wieder Mimi rufen, sie hat einen Saustress. Nicht mit eigenen Kindern, sondern als Gotti der Schnute Zwillinge. Die Mutter steht genüsslich im Gras und antwortet kauend und mit vollem Maul wenn ihre Kinder sie rufen. Mimi springt und nimmt ihre Pflichten wahr :-)  Sie bringt die Kleinen zu Schnute, damit sie trinken können. 

Ich sage euch...Mütter gibts ;-) 

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