Wer ein Warum hat, dem ist kein Wie zu schwer. Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph

Guten Tag ihr Alle, wenn ich das Datum meines letzten Eintrages sehe, kann ich kaum glauben, dass schon wieder so viel Zeit vergangen ist. Ich plappere viel mit Anïta, komme aber kaum dazu zu schreiben. Obwohl ich das wirklich gern mache. Dass eines der drei Vet.Amt Schafe ( Schnute ), Zwillinge bekommen hat, habe ich glaube schon erwähnt. Ich habe dann mit Anïta im Schafunterstand geschlafen, weil sie allein etwas Schiss hat. In der ersten Nacht ist dann auch prompt ein grosser Fuchs zu Besuch gekommen, so haben wir in den folgenden Nächten noch Marla zur Unterstützung zu uns genommen. Sie ist knallhart und würde uns alle vor einem ganzen Wolfsrudel beschützen ;-) Später hat dann Leila die Nachtwache mit Marla allein übernommen. 

 

Pünktlich zum Sommeranfang, hatten wir am letzten Donnerstag Alfred, den Schafscherer bei uns.

Da er eine dreiviertel Stunde früher als angesagt eintraf, brauchte Anïta Hilfe beim einpferchen. Sie will immer dass das ganz ruhig vonstatten geht, aber wenn sie im Stress ist.... na ja, ihr wisst ja :-) 

 

" Mouvie, ich brauche deine Hilfe". Sie sagte mir, wie sie es will und ich habe in meiner sanftesten Manier :-)

die Schöfli hinein befördert. " Hilfe", sagte sie ? Ich habe es ganz allein gemacht. Kurz und sehr knackig. Ich erntete grosses Lob und Bewunderung. Das hat mich umso mehr gefreut, weil Alfred eine  AZUBI dabei hatte. Eine sehr nette junge Frau, Stephanie. Alfred hat dann auch den drei Vet. Schafen gesunde Klauen und gesunde Haut attestiert. Danke an Urs Koller, der uns bestens betreut hat. So konnten die fünf jetzt auch in die Herde. Die beiden Kleinen verspritzen fast vor Lebensfreude. Ihr Pflegemami, Mimi, hat alle Beine zu tun, die Kleinen zusammen zu halten. 

 

Am letzten Samstag war plötzlich Aufregung. Anïta lief auf die Weide und sah, dass Bussarde und Krähen sich über ein totes Schaf her machten. Es wies Bissspuren auf. Ich durfte auch mit, damit die anderen Schafe weg blieben. Wir haben den Wildhüter angerufen, damit er das analysieren konnte. Er rief dann seinerseits denKanton um ganz sicher zu sein. Beutegreifer waren am Werk und alle wollten wissen, welche. 

Nach einer sehr gründlichen Untersuchung der Aue stand fest, dass sie eines natürlichen Todes ( Hals Schlagader Verstopfung ) starb, und Fuchs ( evt. Luchs ) , Krähen und Bussarde das Gratis Essen gern annahmen. Wolf ist ausgeschlossen.

Obwohl Anïta immer etwas traurig ist, wenn ein Tier uns verlässt, so war sie doch sehr erleichtert, dass sie hörte, dass die Biss und Reissverletzungen alle Post mortem entstanden sind. 

Auf Herr Vögelis Frage, wie alt denn dieses Schaf war, sagte Anïta " die ist noch nicht alt"  Herr Vögeli grinsend " und ein bisschen genauer ? " Nach Kontrolle der Papiere, sahen sie dass das Schöfli 7 Jahre alt war. " Na dann " sagte Herr Vögeli " ein Grosmüeti":-)  

Uff , ich bin froh, hat niemand nach meinem Alter gefragt. Aber ich bin ja auch kein Schaf. 

 

Ich hoffe, ihr versteht jetzt, warum ich so selten zum schreiben komme. ;-) 

Ich melde  mich bald wieder. Das zweite der Vet.Schafe macht ein Euter, das heisst.....

 

Geniesst das schöne Wetter und habt Freude mit euren Hunden

eure Mouvie

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